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Auslandshilfe im DRK Opfingen

Das Deutsche Rote Kreuz engagiert sich nicht nur vor ort am Freiburger Tuniberg sondern auch als Hilfsorganisation weltweit. Bereits seit 1998 unterhält der DRK-Ortsverein Opfingen eine aktive Projektpartnerschaft mit dem Kreisverband Schowkwa im Ukrainischen Roten Kreuz.

Warum gerade Ukraine? Warum gerade Schowkwa? Dazu müssen wir etwas in die Geschichte gehen: Der Landesverband Badisches Rotes Kreuz, hatte gemeinsam mit seinen Gliederungen insbesondere dem Kreisverband Freiburg Anfang der Neunziger Jahre mit gezielten Hilfsmaßnahmen in Freiburgs ukrainischer Partnerstadt L'viv (Lemberg) und der näheren Umgebung begonnen. Den zunächst vorwiegend Hilfsgütertransporten folgten dann konkrete, langfristig orientierte Projekte mit dem Ziel, einerseits den am meisten bedürftigen Menschen in dieser Region zu helfen und andererseits verlässliche und vom Staat unabhängige Strukturen im Ukrainischen Roten Kreuz zu fördern. Denn gerade solche Strukturen, bieten die Gewähr dafür, dass wirkungsvolle Hilfe auch auf Dauer erfolgen kann und direkt bei den Menschen ankommt.
Mit der Entsendung von Udo Pfistner - selbst seit vielen Jahren im Ortsverein Opfingen tätig - als DRK-Delegierten in die Region Lemberg, wurden dann ganz greifbare Projektfelder beschrieben und nach Deutschland vermittelt. Der Ortsverein Opfingen griff seine Empfehlung einer Kooperation mit der Partnerorganisation in Schowkwa auf.

Schowkwa ist ein zauberhaftes Kreisstädtchen mit etwa 20.000 Einwohnern, der gesamte Landreis umfasst etwa 100.000 Einwohner. Schowkwa liegt auf halber Strecke zwischen Lemberg und der polnischen Ostgrenze.

Das Helfen viel Freude machen kann und noch dazu den persönlichen Horizont erweitert, belegt auch unser Engagement in der Ukraine. Wir wollen und werden daher diese Arbeit fortsetzen und sind gerade dabei auch auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Die Möglichkeiten eines Engagements sind vielfältig. Wir beraten Sie gerne dabei und freuen uns gemeinsam mit den Menschen aus der Ukraine über ihren Beitrag. Wählen Sie unten Ihren Ansprechpartner aus und sprechen Sie mit uns.

Seniorennachmittage

Die noch immer junge Ukraine (man hat erstmals 1991 eine staatliche Souveränität erlangt) kämpft mit vielen sozialen Problemen. Zu den "wirtschaftlichen Verlierern" gehören noch immer die älteren Menschen. Deren Rente wurde nun zwar auf umgerechnet 60 Euro pro Monat angehoben, doch damit liegt sie leider immer noch weit unter dem Existenzminimum. Es ist sicher nicht Aufgabe des Roten Kreuzes die finanzielle Lücken im staatlich Rentensystem zu schließen, noch dazu fehlten uns dazu die materiellen Möglichkeiten. Was wir jedoch können ist es den ärmsten der Bevölkerung regelmäßig ein paar schöne Stunden zu bereiten. Bei Tee und Kuchen, bei Musik oder Gedichtlesungen tritt die materielle Not einmal in den Hintergrund. Noch dazu erleben diese Menschen, dass sich tatsächlich noch jemand für sie interessiert. Unser Partnerverband in Schowkwa lädt zu den Treffen ein und gestaltet sie. Wir leisten dazu den nötigen finanziellen Beitrag.

Hilfsgütertransporte

In Anbetracht der beschriebenen wirtschaftlichen Heraus-forderungen in der Ukraine gibt es viele Menschen, die auf eine (Überlebens-) Hilfe dritter angewiesen sind. Kleiderspenden gehören dazu ebenso wie lebensnotwendige Medikamente oder medizinisch-ortho-pädische Hilfsmittel, wie zum Beispiel Prothesen. Der Ortsverein Opfingen führt in enger Absprache mit der Rot-Kreuz-Kollegin vor Ort gezielte Hilfsgüter-sammlungen durch und sorgt für den Transport der Güter ins ca. 1600 Kilometer entfernte Schowkwa. Für die jederzeit nachvollziehbar korrekte Verteilung sorgt unsere ukrainische Rot-Kreuz-Kollegin.

Bedürftigenverpflegung

Eine weitere Gruppe der "Verlierer" bilden Kinder aus schwierigem familiärem Umfeld. Ihnen bietet das Rote Kreuz regelmäßig kostenlose, warme Mahlzeiten an, die sie "zu Hause" nicht bekommen.

Strukturhilfen

All unsere Aktivitäten verlangen wie bereits erwähnt verlässliche Partner vor Ort. Mit der Kreisgeschäfts-führerin Nadija Zawadka haben wir in eine solche gefunden. Sie versieht die meist sehr schwierige Aufgaben mit viel Engagement, Verständnis und Liebe und lässt sich darüberhinaus bei aller Not den Sinn für Humor nicht nehmen. Die Schaffung akzeptaler Arbeitsbedingungen für unsere Kollegin vor Ort (Büroräume und Ausstattung), haben wir uns zum Ziel gesetzt.
Regelmäßige persönliche Begegnungen in der Ukraine und auch im Breisgau festigen die gemeinsame Arbeitsgrundlage. Dabei werden auch stets die Arbeitsfelder überdacht und bei Bedarf fortentwickelt.
Bindeglied zwischen Opfingen und Schowkwa war lange Zeit Udo Pfistner. Seitdem jener nach über sieben Jahren der Arbeit vor Ort in der Ukraine wieder in den Breisgau zurückkehrte hilft nun Frau Marjana bei der nötigen Kommunikation.

Überregionales Engagment

Als aktiver Teil im Arbeitskreis Auslandshilfe des DRK Kreisverbandes Freiburg, wirken Opfinger Rot-KreuzlerInnen bei vielen gemeinsamen Aktionen in der Ukraine mit. So hatten wir jüngst sechs ältere Menschen aus der Ukraine zu Gast, die allesamt das schreckliche Schicksal einer KZ-Inhaftierung unter den Nazis teilen mussten. Die Aktionswoche "Durch Menschlichkeit zum Frieden" fand ihren Höhepunkt in einem sehr gut besuchten öffentlichen Begegnungsabend in Opfingen.

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